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Das innere Ohr

Die Fähigkeit still zu sein öffnet das innere Ohr.
Erst ohne Ablenkung bemerken wir, was wir tun wollen, wie wir es tun wollen und wozu.
Das innere Ohr umfasst Mikro-Reportagen, Gedanken und Manifestationen zu Themen, die bewegen.

Heute muss ich an einen Freund denken, der durchs System gerauscht ist. Diesen Menschen schätze ich sehr, weil er aufrichtig ist und ein Standing besitzt, sich nicht zu verleugnen, etwa um der Bequemlichkeit willen. Das Problem an dieser heroisch anmutenden Einstellung zum Leben, die eigentlich selbstverständlich sein sollte, sind die Folgen. Es gibt in der...
Feindschaft und Freundschaft – Pole wie Links und Rechts, Schwarz und Weiß. Wir erleben derzeit, dass das einfache Aufteilen von Meinungen in Gut und Böse, Brav und Frech, Fleiß und Faulheit Hochkonjunktur besitzt. Das nennt man im Volksmund Komplexitätsreduktion. Denn leichter und durchschaubarer wird der Alltag mitnichten. Die Globalisierung stellt etwa grundsätzliche Vorstellungen vom Wirtschaften...
Wenn ich darüber nachdenke, was mir der Schlaf bedeutet, komme ich mit Blick auf meinen Beruf von Hölzchen auf Stöckchen, wie es so schön bildlich heißt. Ein Freund erzählte mir vor kurzem, dass es ihn regelrecht annerve, wenn er seinen Vorgesetzten von Work-Life-Balance schwadronieren höre. Wie wichtig das sei, eine Kultur des Bewusstseins im Unternehmen...
Einen Hehl kann ich nun wirklich nicht daraus machen, dass ich Probleme mit G. habe. Er, und das spüre ich stets, auch mit mir. Dennoch gibt es Momente, da frage ich mich, was ihn reitet, mich als Instanz zu konsultieren. Denn er vertraut mir bisweilen gewichtige Umstände aus seinem Leben an. Dann denke ich oft,...
Es gibt Momente, in denen ich in den Boden versinken möchte. Sind sie vorbei, benötige ich erst einmal eine Weile, um mich wieder zu fangen. Zugegeben, natürlich werfe ich selbst natürlich auch Schatten, über die ich nicht springen kann und die gewissermaßen peinlich berühren können. Soll ich das leugnen? Wohl kaum. Jedenfalls spazierten F. und...
Zum Zwecke der anderen: Aus Mangel an Verantwortung Neulich traf ich Herrn D. Er berichtete mir, dass in dem kleinen Betrieb, in dem er arbeitet, sehr begrenzte Vorstellungen darüber herrschen, was und wie jeder im Team zu arbeiten habe. Das beginne bei der Arbeitszeit. Acht Stunden sind acht Stunden. Beispiel: Dass mal jemand um den...
Es sagt sich so leicht: Der- oder diejenige ist beschränkt. Was wir so häufig abwertend meinen, ist in Wahrheit eine Eigenschaft, die wir alle miteinander teilen. Was für eine schöne Binsenweisheit! Doch so witzig man das meinen könnte, verweist es uns allerdings auf etwas, das für uns alle und über uns allen wie eine unsichtbare...
Wenn ich ehrlich bin, muss ich ein paar grundsätzliche Dinge gestehen. Kommt etwa eine Kundenanfrage, gehe ich meist nach denselben Mechanismen vor. Es beginnt mit der Neugier. Wer ist das? Wie steht er an welchem Markt? Hinzu treten natürlich die ganzen Fakten, von denen ich im Allgemeinen annehme, dass ich sie zur Beurteilung eines Unternehmens...
Es ist nicht das erste Mal, dass mir folgende denkbare Aufgabe durch den Kopf schießt: zu berechnen, oder vielleicht besser: zu ermitteln, was das gelungene Verhältnis zwischen Stetigkeit und Veränderung, Tradition und Innovation, Statik und Dynamik bei der Gestaltung eines Arbeitsplatzes ist. Was mir relativ schnell einleuchtet: Es gibt einen nicht zu unterschätzenden Benefit allein...
Von Worthülsen und Werten Meine Schulzeit ist schon sehr lange vorbei, und meine letzte Prüfung liegt auch schon mindestens ein Jahrzehnt zurück. Wenn ich mich nun entsinne, fällt mir ein, dass von einem gewissen Zeitpunkt an meine Angst immer geringer wurde. Das lag einerseits an besserer Vorbereitung, andererseits an einer gewissen Gelassenheit, keineswegs Fahrlässigkeit. Ok,...
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