Organisationen investieren in LLMs, übersehen aber die Voraussetzung: strukturiertes, gepflegtes Wissen. Die Frameworks von Nonaka, Probst und Davenport beschreiben seit drei Jahrzehnten, was KI-Projekte heute zum Scheitern bringt. Dieser Artikel verbindet klassisches Wissensmanagement mit aktueller Forschung zu Halluzinationen, Automation Bias und epistemischer Urteilskraft.
Neulich sagte jemand zu mir, ich solle mehr Content machen. Für LinkedIn. Für die Sichtbarkeit. Ich solle meinen Content recyclen, repurposen. Repurposen. Ein erwachsener Mensch sagte das. Ich bin seit 1996 Coach, ich schreibe, fotografiere, denke. Nichts davon ist Content. Warum ich das Wort nicht mehr benutze und was es über unsere Zeit verrät.
Organisationen erzeugen erschöpfende Bedingungen – und bieten als Lösung Programme an, die Menschen belastbarer machen sollen. Wer unter erschöpfenden Verhältnissen arbeitet und gleichzeitig an seiner Belastbarkeit arbeiten soll, leistet doppelt. Strukturelles Denken beginnt mit einer anderen Frage: Was stimmt nicht mit den Verhältnissen?
Quantencomputer, Kernfusion, KI – die Erlösungsmaschinen strahlen am Horizont, während der Boden unter uns versalzt. Wir investieren in Übermorgen, weil Heute nach Arbeit riecht. Futurotropismus als elegante Desertion: Innovation für Probleme, die noch nicht existieren. Die echten? Zu langweilig, zu politisch.
Die Hypes kommen in Wellen. Die Namen wechseln, die Struktur bleibt. Jedes Mal dieselbe Dringlichkeit: Wer jetzt nicht handelt, verliert den Anschluss. Und jedes Mal zeigt sich nach einiger Zeit, dass der Anschluss an einen Zug, der in die falsche Richtung fährt, kein Gewinn ist.
Dieser Abstand ist nicht selbstverständlich. Er muss entdeckt werden. Geübt. Bewohnt. Die Psychologie des zwanzigsten Jahrhunderts hat uns etwas anderes beigebracht. Reiz, Reaktion. Ein Automatismus, der uns angeblich durchzieht wie ein Kabel. Aber was, wenn das Schema selbst das Problem ist?
Dieser Abstand ist nicht selbstverständlich. Er muss entdeckt werden. Geübt. Bewohnt. Die Psychologie des zwanzigsten Jahrhunderts hat uns etwas anderes beigebracht. Reiz, Reaktion. Ein Automatismus, der uns angeblich durchzieht wie ein Kabel. Aber was, wenn das Schema selbst das Problem ist?
Das Drama-Dreieck pathologisiert, das TED*-Modell idealisiert — beide verfehlen die organisationale Realität. Das Pentagram der Macht verbindet beide Ansätze zu fünf gleichwertigen Rollen im Machtspiel. Keine ist per se toxisch, jede bietet situativ Handlungsoptionen. Im Zentrum steht der Gestalter: die Fähigkeit, bewusst zu wählen.
Erleben Sie den natürlichen Rhythmus der TCM im Jahreszyklus 2025: Unser 5-Elemente-Kalender zeigt die harmonische Abfolge von Holz (Frühling), Feuer (Sommer), Metall (Herbst) und Wasser (Winter) – verbunden durch die ausgleichenden Erde-Phasen der Dojo-Zeiten. Entdecken Sie die optimalen Zeiträume für Wachstum, Aktivität, Ernte und Regeneration sowie die vier Kardinaltage als energetische Wendepunkte im Jahreskreis.
Ein beiläufiger Satz eines Kollegen – und irgendwas bleibt hängen. Dieser Artikel analysiert eine alltägliche Kommunikationssituation mit sieben psychologischen und sprachwissenschaftlichen Modellen: Drama-Dreieck, Vier-Ohren-Modell, TED-Modell, Transaktionsanalyse, Gewaltfreie Kommunikation, Sprechakttheorie und systemische Perspektive. Am Beispiel eines einzigen Satzes wird sichtbar, wie subtile Dynamiken in der Kommunikation funktionieren – und wie man ihnen begegnen kann.