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Pentagram der Macht

Das Drama-Dreieck pathologisiert, das TED*-Modell idealisiert — beide verfehlen die organisationale Realität. Das Pentagram der Macht verbindet beide Ansätze zu fünf gleichwertigen Rollen im Machtspiel. Keine ist per se toxisch, jede bietet situativ Handlungsoptionen. Im Zentrum steht der Gestalter: die Fähigkeit, bewusst zu wählen.

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Wann ist Coaching für mich sinnvoll?

Coaching wird sinnvoll, wenn deine bisherigen Strategien nicht mehr tragen, eine wichtige Entscheidung ansteht oder du die Verantwortung allein trägst und niemand sie dir abnimmt. Sascha Büttner begleitet Geschäftsführer:innen bei der Übergabe des Unternehmens, bei Führung in Umbrüchen und dann, wenn du allein nicht weiterkommst. Das erste Gespräch ist unverbindlich und kostenfrei.

Im Namen des Fahrplans

Ein verspäteter Zug, und der Zorn ist da – nur richtet er sich, genau besehen, gar nicht gegen den Fahrplan, sondern verteidigt ihn. Dieser Essay folgt der Pünktlichkeit bis dorthin, wo das neoliberale Zeitregime in den Körper fährt: ins schnellere Gehen, ins flaue Gefühl im Magen, ins Schimpfen über die Bahn. Mit Hartmut Rosa und Jenny Odell – und ohne die Beschreibung in einen Ratschlag aufzulösen.

Einfach coachen

Systemisches Fragen, Aufstellungen, ACT, Achtsamkeit, ein Zertifikat nach dem anderen — für jede Lücke hält der Markt ein Werkzeug bereit. Doch je schwerer der Methodenkoffer wird, desto weniger Raum bleibt für das Einfache: ein Gespräch, meist im Gehen durch den Park, das auf Intuition, Erfahrung und Resonanz baut, ohne Methoden-Bausatz zwischen Coach und Kunden. Ein Essay über Sicherheit, Professionalität und das Vertrauen in die eigene Intuition.

Die unlesbare Organisation

Über KI in Unternehmen wird ein Satz erzählt, der nach Erfahrung klingt: Die Technologie steigere die Produktivität zunächst nicht, sie liefere eine Diagnose. Sie lege offen, was durch Improvisation und informelle Absprachen verdeckt war. Diesen Satz gab es schon über ERP-Systeme, über Lean, über agile Transformation. Er ist ein Lückentext, und bei Sprachmodellen stimmt er nicht mehr: Sie erzwingen keine Formalisierung, sie kommen ohne sie aus. Was dabei aus den Köpfen verschwindet, taucht in keiner Verfahrensanweisung wieder auf.

Was KI nicht kann

Algorithmische Coaching-Tools liefern Tag und Nacht plausible Antworten und ersetzen vieles, was bislang als Coaching galt. Präsenz aber entsteht zwischen Menschen und lässt sich nicht herunterladen. Wer vor einer Maschine sitzt, führt ein Selbstgespräch mit einem Tröster, der nie widerspricht. Was im Coaching zählt, bleibt an Begegnung gebunden.

Führung als Feldgestaltung

Das gängige Führungsverständnis sucht die Aufgabe im Inneren der Person und wird dabei übergriffig. Wirksamer ist die Gestaltung des Feldes: Zeit, Raum, Versorgung, Aufmerksamkeit. Wer die Regime kennt, in denen Arbeit stattfindet, braucht keine Persönlichkeitsdiagnostik. Eine Verschiebung der Führung von der Seele zur Struktur.

Qigong im Park – 2026

In den Sommermonaten lade ich Nachbar:innen und Interessierte zum gemeinsamen Üben in den Park ein. Wir praktizieren einfache Qigong-Formen im Freien – offen für alle, unabhängig von Vorerfahrung. Mitbringen: der

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Das Elend mit dem Wissen

Knowledge Graphs, RAG-Pipelines, Externalisierung — die Disziplin Wissensmanagement verkauft seit fünfzig Jahren dieselben Konzepte unter neuen Namen und verwechselt dabei systematisch Daten, Information und Wissen. Eine Polemik darüber, warum dieses Versagen für die Arbeitnehmerschaft ein Glücksfall ist und was Polanyi schon 1966 wusste.